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Ausgabe 2/02, 23. Februar
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Für uns ist es keine Frage: Georgien News – Das Internet-Magazin aus Georgien hatte einen guten Einstand. Mit knapp 500 Besuchen haben wir unser erstes Ziel erreicht und konnten den Beweis antreten, dass es genügend Interessenten für eine regelmässige und journalistisch professionelle Berichterstattung aus dem Kaukasus gibt. Das verpflichtet. Die Reaktionen waren, soweit sie uns erreichten, positiv. Dafür sagen wir schlicht und einfach danke. Auch für den einen oder anderen kritischen Hinweis. Wir bleiben offen für kritische Anmerkungen, im Gegenteil, wir wünschen uns Ihre Kritik, auch an unserer Arbeit. Andernorts im Netz hat unser Erscheinen etwas Verwirrung ausgelöst. Auch dies trug dazu bei, unseren Auftritt im Netz bekannt zu machen. Wir wollen es aber nochmals ganz klar sagen: Georgien News richtet sich gegen niemanden, Georgien News bietet ein zusätzliches und in seiner Art bisher unbekanntes Angebot an Informationen aus und über Georgien. Georgien News hat keinen Grund, irgend jemandem eine „Kampfansage“ zu machen. Das ist nicht unser Stil, das ist nicht unsere Sprache. Im weltweiten Netz sollte Platz für alle sein. Niemand kann da einen Monopol beanspruchen. Jeder sollte sich dem Wettbewerb um das bessere Konzept und die Akzeptanz durch die Nutzer stellen. Wir setzen auf professionelle journalistische Qualität und freuen uns auf jeden Wettbewerb, wenn er fair und ehrlich ausgetragen wird. Und wir freuen uns auf jede Kooperation. Wir freuen uns auch auf Ihre Beiträge. Um unsere Ziele besser darstellen zu können, haben wir die kommerziellen Bereiche wie touristische Dienstleistungen und den Georgien-Shop aus dem Redaktionsbereich ausgegliedert. Das war von Anfang an geplant, konnte aber zum Start von Georgien News aus organisatorischen Gründen noch nicht realisiert werden. Beide Dienstleistungen werden von unabhängigen georgischen Firmen wahrgenommen, denen Georgien News lediglich einen Link zur Werbung anbietet. So wie jedem anderen Werbetreibenden auch. Damit werden Verantwortlichkeiten für den geschäftlichen Bereich und den journalistischen Bereich sauber getrennt. Einige weitere Neuerungen gibt es schon ab der zweiten Ausgabe von Georgien-News: Auf der Titelseite werden wir ab nöchster Woche täglich die wichtigsten Informationen und Meldungen aktualisieren. Damit wollen wir denen, die sich kontinuierlich über den Fortgang gewisser Ereignisse informieren wollen, einen zuverlässigen Service bieten ohne jedoch jeder vermeintlichen Tagesaktualität hinterherhechten zu müssen. Tägliche Informationen über Wetter und die Wechselkurse runden diesen Service ab. Es lohnt sich also, täglich kurz bei Georgien News reinzuschauen. Der Magazinteil wird weiter in 14-tägigem Rythmus erscheinen. Dabei wollen wir verstärkt Wert legen auf exklusive Berichte und Reportagen sowie auf Hintergrundberichte und Analysen. Sie, lieber Besucher und Leser, sollen in jeder Ausgabe von Georgien-News ausreichend Lesestoff und Informationen aus und über Georgien finden, was andere, die nur von Agentur-Material leben, nicht haben. Das ist unser Qualitätsanspruch und unser Qualitätsversprechen für Sie. Deshalb haben wir als eine der wenigen periodischen Pubklikationen deutscher Sprache über Georgien unser Redaktionsbüro in Tbilissi und nicht in Deutschland. Wir wollen direkt am Geschehen sein. In Deutschland ist lediglich der Verlag. In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns zum Beispiel mit einem Vorzeigeprojekt der deutschen Entwicklungshilfe, dem Kataster- und Grundbuchamt der Stadt Tbilissi. Dieses GTZ-Projekt war so erfolgreich, dass sich die Gemeinschaft der internationalen Donors entschlossen hat, landesweit ein Nachfolge-Projekt anzugehen. Welche Bedeutung diese beiden Projekte für die rechtliche und wirtschaftliche Entwicklung des Landes haben, lesen Sie exklusiv in Georgien-News. Ausserdem finden Sie in dieser Ausgabe ein Exklusiv-Interview mit dem UN-Gesandten Dieter Boden und eine Reportage über das erstaunliche Comeback des Wintersportparadieses Bakuriani. Dazu einen brisanten Hintergrundbericht zum Thema Steuersystem und Korruption. Und vieles mehr, unter anderem auch den zweiten Teil unserer Serie über Eduard Schewardnadse und die letzten zehn Jahre Politik in Georgien. Und natürlich einen Kommentar zum internationalen Topthema der Woche, der Ankunft des Terroristen Osama bin Laden im Pankisital. Ein Kulturteil ist im Entstehen, da hat Georgien News noch etwas Nachholbedarf. Aber wir suchen dringend eine/n Kulturredakteur/in aus Tbilissi, um diesen Bereich künftig besser abdecken zu können. Schliesslich haben wir noch eine allerletzte Seite eingerichtet, den Papierkorb, in dem wir all die Artikel und Fotos zeigen, die wir eigentlich verschwinden lassen wollen, eine völlig überflüssige Seite, einverstanden. Vorsicht: Bissige Satiere aus dem Kaukasus. Die soll es dort auch geben. Einen anregenden Besuch – oder vielmehr: viele anregende Besuche - bei Georgien-News wünscht Ihnen Rainer Kaufmann Herausgeber und Chefredakteur |
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