
Den Schlachtenlärm, den die georgischen Parteien am Vorabend
der Parlamentswahlen inszenieren, können wir getrost überhören.
Die Wahlkampfstrategen wissen zwei Dinge zu genau:
1. Die Bevölkerung hat kein Vertrauen in die gesamte politische
Klasse des Landes. Zuviel wurde ihnen in den letzten Jahren von
denen, die sich aus der Position der Staatsverwaltung heraus hemmungslos
privat bereichert haben, versprochen, als dass man ihnen noch
glauben könnte. Denn nahezu nichts wurde gehalten.
2. Die Bevölkerung nimmt von politischen Programmen so gut
wie keine Notiz, weil denjenigen, die sich wirklich mit politischen
Programmen zur Lösung der georgischen Staatskrise beschäftigen,
kaum etwas Kreativeres einfällt als "Bekämpfung
der Korruption". Dabei sind alle, Regierende und Regierte,
Bestandteil der Korruption, präziser gesagt: Das ganze Land
ist die Korruption. Im Wahlkampf ist es allerdings jeweils und
ausschlieslich nur der andere.
Deshalb setzen die Wahlkampfstrategen nahezu ausnahmslos auf
die Zugkraft ihrer Spitzenleute und die Spannkraft ihrer sozialen
Netzwerke. Und sie haben jede Menge an Nebenkriegsschauplätzen
eröffnet, auf denen sie die Aufmerksamkeit der Wählerinnen
und Wähler erkämpfen wollen. Zunächst war es das
endlose Gezerre um das neue Wahlgesetz und die Zusammensetzung
der Central Election Commission, der zentralen Wahlkommission
- kurz CEC. Dann der Streit um die Wählerlisten verbunden
mit dem vorsorglichen gegenseitigen Vorwurf, anhand dieser Listen
die Wahlen manipulieren zu wollen. Manch einer nutzte einen handgreiflichen
Zusammenstoss mit der Regierungsmacht zu einer groß inszenierten
öffentlichen Erregung, sodass man sich des Eindrucks nicht
erwehren konnte, der Clash war, wenn nicht sogar selbst provoziert,
so doch zumindest höchst angenehm und willkommen. Und schliesslich,
das gab es auch schon in unseren Breitengraden, zieht man die
Reputation des gefährlichsten Gegenkandidaten in Zweifel,
indem man ihn der Zusammenarbeit mit dem bösen russischen
Geheimdienst bezichtigt. Die öffentlichen Dreckschleudern
haben Hochkonjunktur. Die Methode ist offensichtlich: In Ermangelung
wirklicher politischer Alternativen wird der Gegner mit meist
ebenso haltlosen wie übertriebenen Vorwürfen attackiert.
Wenn schon keine Partei genügend politische Anziehungs- und
Überzeugungskraft besitzt, dann überzieht man halt den
anderen mit möglichst viel Schmutz in der Hoffnung, die Strahlkraft
des geringeren Übels würde ausreichen, den Wahltag wenigstens
einigermassen unbeschadet zu überstehen. Das alles darf man
getrost mit der angemessenen Portion an Nichtbeachtung übergehen:
Inszenierte Politikfolklore kaukasischer Provenienz, wobei vieles
von dem auch bei uns nicht ganz unbekannt ist. Wahlkampf ist selten
die hohe Zeit politischer Differenzierung. Nach den Wahlen und
hinter den Kulissen sitzt man vermutlich schiedlich, friedlich
an jeder sich bietenden Supra beieinander. Gaumardschoss.
Worum geht es bei diesen Wahlen wirklich? Zum ersten ist der
2. November ein Testlauf, ob die georgische politische Elite -
alle, nicht nur die Regierung - in der Lage ist, einigermassen
anständige Wahlen durchzuführen. In der Vergangenheit
war dies keineswegs der Fall. Zum anderen geht es darum, welche
Parlamentsmehrheit sich Eduard Schewardnadse zusammenbasteln muss,
wenn er in den letzten beiden Jahren seiner Amtszeit einen Haushalt
verabschieden oder doch noch das eine oder andere Gesetz durchbringen
will. Reformbedarf gäbe es genügend. Es lag auch an
der Selbst-Paralysierung des Parlaments, dass in den letzen beiden
Jahren nicht mehr viel lief in Georgien, nicht nur an der Regierung.
Zum dritten wird diese Wahl Aufschluss darüber geben, welche
politisch-persönlichen Gruppierungen die Mitte der georgischen
Gesellschaft darstellen und ob diese dann auch koalitionsfähig
und damit politisch geschäftsfähig sind. Und viertens
geht es noch um ein erstes Schaulaufen der möglichen Kandidaten
um die Nachfolge Schewardnadses, die in zwei Jahren ansteht.
Schaulaufen ohne die selbsternannten Favoriten
Beginnen wir mit der Nachfolgefrage Schewardnadses, das einfachste
Thema. Die Parlamentswahl wurde lange Zeit als wichtiger Popularitätstest
für die Kandidatenkür um das Amt des Staatspräsidenten
angesehen, die in zwei Jahren ansteht. Diese Rolle hat sie weitgehend
verloren, nachdem sich die beiden Hauptmatadore, Michael Saakaschwili
und Surab Schwania, anscheinend scheuen, den Popularitätstest
auch wirklich anzunehmen. Der eine, Saakaschwili, tritt gleich
gar nicht an mit der Begründung, das Amt des Präsidenten
des Tbilisser Stadtparlaments nicht aufgeben zu können, in
das er sich im vergangenen Jahr als zweiter Sieger der Kommunalwahl
hat hieven lassen. Seither ist nicht viel mehr vorangegangen in
Tbilissi als vorher. Der Stern des großen Populisten, der
jederzeit in der Lage war, die Strasse für sich zu mobilisieren,
strahlt nicht mehr so hell wie vor zwei Jahren. Saakaschwili hat
womöglich den Zenit seiner Popularität bereits überschritten
und scheint zu ahnen, dass er bei diesen Parlamentswahlen keineswegs
als der strahlende Sieger hervorgehen kann, der er im vergangenen
Jahr bei den Kommunalwahlen war. Der andere, Schwania, hat erkannt,
dass ihm seine eigene negative Popularität als Spitzenkandidat
seiner Partei eher im Wege steht, denn Schwania, ganz sicher einer
der fähigeren Politikmanager im Lande, konnte bislang nicht
vergessen machen, dass er fast ein Jahrzehnt lang im Schatten
Schewardnadses so etwas wie dessen rechte Hand und Kronprinz war.
Jetzt hat der kluge Stratege die populäre Parlamentspräsidentin
Nino Burdschanadse als Frontfrau geholt und sich selbst auf Platz
drei seiner Liste versteckt. Die beiden Hauptkonkurrenten um die
Nachfolge Schewardnadses scheuen also das Urteil des Wahlvolkes
und gehen sich vorerst einmal aus dem Weg. Bei der Kandidatenkür
für die Präsidentenwahlen werden diese Wahlen weniger
Aufschluss bringen als bislang erwartet.
Faire Wahlen oder Chaos as usual?
Folgt man den öffentlichen Diskussionen der vergangenen
Wochen und Monate, so liegt die eigentliche Bedeutung dieser Wahl
in ihrer Durchführung. Vor allem ausländische Diplomaten
und Organisationen bedrängen die Georgier mit mehr oder weniger
diplomatischen Mitteln, nach Jahren der Wahlfälschung und
Manipulation endlich einmal demokratisch vernünftige Wahlen
durchzuziehen, wenn man sich das Wohlwollen der westlichen Donorstaaten
und -organisationen nicht endgültig verscherzen will (siehe:
Präceptor Georgiae?). Innenpolitisch
sind die Fronten ebenso klar: Alle Oppositionsparteien werfen
dem Regierungsblock vor, die Wahlen auf allen Ebenen und mit allen
erdenklichen Tricks manipulieren zu wollen. Dabei muss aber festgehalten
werden: Es lag vor allem an der Unfähigkeit des Parlaments,
rechtzeitig das entsprechende Wahlgesetz zu verabschieden, wenn
die Organisation der Wahlen etwas ins Hintertreffen geraten ist.
Viele, die jetzt laut schreien, haben durch ihre gezielte Abwesenheit
bei angesetzen Abstimmungen über das Wahlgesetz, mit dafür
gesorgt, dass nicht rechtzeitig Klarheit über die Organisation
dieser Wahlen geschaffen wurde und die Zeit jetzt recht knapp
wurde.
Trotzdem kann man mit einiger Zuversicht davon ausgehen, dass
die Wahlen am 2. November deutlich sauberer ablaufen als die Wahlen
der vergangenen Jahre. Das Wahlgesetz (siehe Background: "Das
georgische Wahlgesetz") entspricht in seinen Bestimmungen
internationalen Anforderungen. Bei der Erstellung der Wählerverzeichnisse
(siehe Wahl-Special: "Wie sicher sind
die Wählerlisten") hat es zwar allerhand Aufregung
gegeben, man kann aber davon ausgehen, dass dank der technischen
Hilfe ausländischer Organisationen und der Finanzierung durch
die USA die Wählerverzeichnisse diesesmal weitaus präziser
sind als in den vergangenen Jahren und weitaus weniger Möglichkeiten
der Manipulation bieten. Dazu gehört auch, dass das Wahlrecht
und seine Durchführungsbestimmungen jetzt eindeutig demokratischen
Mindestanforderungen entsprechen (siehe Background: Handbuch
für Wahlkommissionen und Background: Fragen
und Antworten zum Wahlrecht), wenn die Regeln denn von allen
Beteiligten eingehalten werden. Die Möglichkeiten, Wahlergebnisse
sowohl in den Wahllokalen als auch in den Distrikten oder auf
Landesebene zu fälschen, sind ganz sicher weitaus geringer
als in den vergangenen Jahren. Das Gezeter der Parteien, die allesamt
der Regierung vorwerfen, die Wahlen manipulieren zu wollen, ist
nicht viel mehr als ein vordergründiges Wahlkampftheater.
Sie wissen selbst zu genau, dass da vieles von dem, was früher
Usus war, diesmal nicht mehr geht. Und die sicherste Garantie,
dass diese Wahlen besser ablaufen als die vergangenen, liegt wohl
auch darin, dass vor vier Jahren all diejenigen, die der Regierung
heute vorwerfen, die Wahlen gefälscht zu haben, damals im
Regierungsblock angetreten waren. Man kann polemisch auch sagen,
die Mittäter von damals sind die Chefankläger von heute,
was jedem, der manipulieren will, das Handwerk erschwert. Die
Herrschaften kennen alle Tricks aus eigener Anschauung. Würden
alle, auch die Opposition, ihren Beitrag zu fairen Wahlen leisten
statt sich mit vorsorglichen Anschuldigungen zu traktieren, wäre
das Ziel, demokratisch saubere Wahlen, jetzt schon erreicht. Besser
als vor vier Jahren oder vor einem Jahr bei der Kommunalwahl wird
es auf alle Fälle. Das steht jetzt schon außer Zweifel.
Nichts Neues in der politischen Elite?
Vergleicht man die Ausgangslage dieser Wahlen mit der vor vier
Jahren, so haben sich mittlerweile nahezu erdbebenhafte Verschiebungen
in der politischen Landschaft ergeben (siehe: Parteien,
Blöcke, Kandidaten). Vor vier Jahren noch hat die allmächtige
Bürgerunion Eduard Schewardnadses die Wahl dominiert. 41,75
% der Stimmen hat sie erhalten, das Wahlsystem bescherte ihr die
absolute Mehrheit der Sitze im Parlament. Neben der Schewardnadse-Partei
waren noch die Wiedergeburt (25,8 %) und die Industrialisten (7,08
%) ins parlament eingezogen. Die Arbeiterpartei und die National
Demokratische Partei konnten draüberhinaus noch Direktmandate
erringen. Im georgischen Parlament werden 150 Sitze über
die Verhältniswahl verteilt, 85 Sitze im Direktwahlsystem
über die Wahlkreise. Bei der Verhältniswahl muss eine
7-% Hürde überwunden werden, wenn man mit seiner Liste
ins Parlament will.
Von der Bürgerunion blieb nur noch ein Torso, nachdem sich
verschiedene Politiker mit ihren Teams nacheinander von Eduard
Schewardnadse und seinem Regierungsbündnis verabschiedeten.
Zuerst waren es die Unternehmer Lewan Gachechiladse und David
Gamkrelidse, die eine eigene Fraktion und Partei, die "Neue
Rechte", gründeten. Dann verabschiedete sich der als
Radikal-Reformer geltende Michael Saakaschwili, damals immerhin
der Justizminister im Kabinett Schewardnadses, mit einem publikumswirksam
inszenierten Krach in die Opposition und die "Nationale Bewegung",
dem schliesslich Surab Schwania mit seinem gemässigten Reformern
unter dem Parteien-Label "Vereinigte Demokraten" folgten.
Der alte Meister hatte in nur zwei Jahren seine wichtigsten Verbündeten
verloren und musste je nach Situation immer wieder neue Bündnisse
schmieden, zuletzt den Wahlblock "Für ein neues Georgien",
in dem allerdings fast nur die Gesichter der alten Nomenklatur
in Erscheinung treten. Von den sechs Oppositionsparteien, die
man neben dem Regierungsblock im neuen Parlament erwarten kann,
sind also die Hälfte Abspaltungen aus dem früheren Regierungslager.
Die drei anderen, die "Wiedergeburt" des adscharischen
Provinzfürsten Aslan Abaschidse und die "Industrialisten"
des Bierkönigs Gogi Topadse hatten davor und dazwischen immer
wieder einmal temporär mit dem Staatspräsidenten zusammengearbeitet.
Nur die "Arbeiterpartei" von Schalwa Natelaschwili war
immer in radikaler Opposition zu Eduard Schewardnadse und seinen
Regierungsclans.
Wenn man weiß, daß die georgische Politiklandschaft
weniger von politischen Programm-Parteien geprägt ist als
vielmehr von Interessenclans und persönlich-sozialen Netzwerken,
so ist die Aufsplitterung der Bürgerunion nicht annähernd
so dramatisch wie sie aussieht. Es sind und bleiben dieselben
Gesellschaftseliten, die hinter all den Parteien stehen, egal
ob sie sich als Opposition gebährden oder regierungstreu.
So gesehen wird sich im inneren Machtgefüge der georgischen
Politik vermutlich relativ wenig ändern, wenn man davon ausgeht,
dass keine der Wahlvorschläge aus eigener Kraft auch nur
annähernd an die 50-%-Marke der Parlamentssitze herankommt.
Da eine Partei oder Liste über 25 % der Stimmen erhält,
erscheint eher unwahrscheinlich. So wird es am Ende der Auszählung
fast nur Sieger geben und alle werden sie irgendwo zwischen 7
%, der Sperrhürde, und 20 % liegen. Es gibt nur einen wesentlichen
Unterschied zur Wahl von vor vier Jahren: Ein Teil der Sieger
ist nicht schon vorneherein fest in der Regierungskoalition verankert.
Es wird und muss mehr oder weniger offene Koalitionsverhandlungen
geben, in denen das interne Machtgefüge der georgischen Politik-Eliten
neu ausgehandelt wird.
Es gibt nicht wenige Beobachter, die davon ausgehen, daß
hinter der öffentlichen Aufsplitterung der Bürgerunion
eine konzertierte Strategie steht. Insbesondere der Gruppe um
Surab Schwania wird unterstellt, den Weg in die Opposition nur
aus taktischen Gründen und nach Absprache mit den internen
Zirkeln der Macht - Eduard Schewardnadse eingeschlossen - gegangen
zu sein, um Populisten wie Saakaschwili und Natelaschwili aus
der Oppositionsrolle heraus ausbremsen zu können. Das Szenario
macht durchaus Sinn, wobei man auch unterstellen kann, dass die
öffentlichen Kontroversen zwischen Nino Burdschanadse, Schwanias
Frontfrau, und dem sich ihr gegenüber immer mehr oberlehrerhaft
gebährdenden Staatspräsidenten Teil eines ausgeklügelt
inszenierten Spieles sind, mit dem der eigentlichen Opposition
Stimmen abgeluchst werden sollen.
Das Spiel hat seinen politischen Charme, wenn man unterstellt,
dass ein Wahlerfolg der populistischen Opposition eine Situation
heraufbeschwören würde, in der diese ihre vom Wähler
überantwortete Macht gegen die Beharrungskräfte der
Apparate durchzusetzen hätte. Statt wichtiger Reformschritte,
über deren Notwendigkeit sich wohl auch viele Leute im Regierungsapparat
im Klaren sind, wäre ein endloses Hickhack um Macht, Einfluss
und natürlich auch um Geld und Pfründe die Folge. Der
Weg, das Land auf einen gemässigten Reformkurs zu führen,
bei dem die Apparate ihren Widerstand aufgeben und mitgezogen
werden können, verspricht weitaus mehr Erfolg als ein radikaler
Wechsel an der Macht. Und nichts kann Georgien derzeit weniger
brauchen als eine Wiederkehr der innenpolitischen Grabenkämpfe
aus den frühen 90-er Jahren.
So gesehen wird es bei der Wahl am 2. November darum gehen, ob
Eduard Schewardnadse die letzten beiden Jahre seiner Amtszeit
mit einer neuen-alten Koalition der Nomenklatur, der georgischen
Clans und der gemässigten Reformkräfte im Lande weiterregieren
kann oder sich mit radikalen populistischen Kräften herumschlagen
muss. Das erste Bündnis, damals noch Bürgerunion genannt,
hat dem Land immerhin nach Jahren des Bürgerkriegs und internen
Streits zunächst einmal Stabilität gebracht und eine
Fülle an bemerkenswerten Gesetzesreformen, die beispielhaft
sind für die Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.
Dass es mit der Umsetzung dieser Gesetze in den georgischen Alltag
noch gewaltig hapert, ist eine andere Sache. Eine Koalition der
Verwaltungsapparate unter Schewardnadses mit den Kräften
aus dem Unternehmerlager und den gemässigten Reformern wäre
nicht das schlechteste aller denkbaren Wahlergebnisse. Es würde
den Übergang in die Nach-Schewardnadse-Ära abfedern
helfen, wobei heute ziemlich egal sein dürfte, wer in zwei
Jahren das Erbe Schewardnadses antritt. Vielleicht, siehe Jelzin
und Putin, wird es jemand sein, der heute auf der öffentlichen
Bühne kaum wahrgenommen wird. Die Wochen und Monate nach
dem 2. November, wenn sich das Machtgefüge im Lande aufgrund
des Wählervotums neu zu organisieren hat, dürften für
die Zukunft des Landes weitaus wichtiger sein als der Wahltag
selbst.
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